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Besuch in der ILS Ansbach

Bereitschaftsleiter Oliver Pockberger (links) mit Schicht- und Lagedienstführer Roland Eischer bei der Übergabe der Muffins

Die Integrierte Leitstelle (ILS) Ansbach ist das Gehirn, wenn es um Notfälle aus den Bereichen Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehralarmierung im Bereich Westmittelfranken geht. Die Bereitschaft Weidenbach hat ihr am 14. September 2026 einen Besuch abgestattet.

Die ILS Ansbach ist für die Landkreise Ansbach, Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim sowie die Stadt Ansbach zuständig und damit für rund 334.000 Menschen, die auf 3.340 Quadratkilometer leben. Sie ist in Ihrem Zuständigkeitsbereich für die „nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr“ zuständig.

Verglichen mit dem Saarland, einem eigenen Bundesland, ist die Fläche 30 % größer, aber die Einwohnerzahl beträgt nur etwa ein Drittel. Die großen Themen für die ILS Ansbach sind also: Fläche und Wege. Die neue Leitstelle in Brodswinden wurde vor einem Jahr bezogen; der Bau hat 34 Millionen Euro gekostet – also etwas mehr als 100 Euro pro Einwohner. Sie betreut 16 Rettungswachen und Stellplätze, 8 Notarzt-Standorte, eine Luftrettungsstation. 505 Freiwillige Feuerwehren, fünf THW-Ortsverbände sowie mehrere Wasserrettungsgruppen und Schnelleinsatzgruppen, etwa für Betreuung, Verpflegung, Sanitätsdienst, Psychosoziale Notfallversorgung und Rettungshunde.

Die Bereitschaft Weidenbach hat dies und viel mehr bei einer Besichtigung aus erster Hand von Roland Eischer, Schicht- und Lagedienstführer, erfahren. Am Ende der Führung um und durch die Leitstelle durften die Teilnehmer von einer Zuschauerkanzel aus auch direkt in den Leiststellenraum schauen. Ein Zutritt ist für Besucher aus Sicherheitsgründen nicht möglich. 

Bereitschaftsleiter Oliver Pockberger bedankte sich am Ende der drei Stunden und übergab zum Dank selbsgemachte Muffins mit 112-Beschriftung für die Disponenten; dabei ist auch das Foto entstanden.