Rund 20 Einsatzkräfte trainierten dabei den Ablauf einer Eisrettung. Bereits im Vorfeld waren zwei Einbruchstellen im Eis durch Einsatzkräfte der Ortsgruppe Feuchtwangen vorbereitet worden, an denen gesicherte Einsatzkräfte das Szenario eines ins Eis eingebrochenen Menschen simulierten. Auf dieser Grundlage konnten verschiedene Rettungsmittel und Einsatztaktiken erprobt und ihre Praxistauglichkeit bei den aktuellen Witterungs- und Eisverhältnissen überprüft werden.
Das Fazit der Übung fiel durchweg positiv aus: Mit sämtlichen vorhandenen Einsatzmitteln gelang es den Einsatzkräften, die verunglückten Personen zügig und sicher aus dem Eis zu retten. Auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Wasserwacht-Ortsgruppen verlief reibungslos.
Der verantwortliche Einsatzleiter Wasserrettung aus Feuchtwangen, Bernd Häßlein, zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden:
„Wir müssen die aktuellen Bedingungen nutzen, um unser Material und unsere Einsatzkräfte bestmöglich auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten.“
Er ergänzte, dass bereits wenige Tage zuvor eine spezielle Unter-Eis-Übung der Einsatztaucher stattgefunden habe, um die Ausbildung möglichst realitätsnah zu gestalten.
Abschließend weist die Wasserwacht darauf hin, dass die aktuell niedrigen Temperaturen zwar stellenweise den Eindruck tragfähiger Eisflächen vermitteln, die tatsächliche Tragfähigkeit jedoch stark von Faktoren wie Wassertiefe, Strömung, Schneelage und lokalen Gegebenheiten abhängt. Das Betreten von Eisflächen birgt daher erhebliche Gefahren und sollte grundsätzlich vermieden werden.






